Es ist ein Junge! – Deutsche Parteien haben wieder einen Stammhalter! #bundespraesident #becauseits2016

Das haben die großen Parteien in Deutschland wunderbar hingekriegt: „Es ist ein Junge!“ Stolz präsentieren Angela Merkel und Sigmar Gabriel ihren neuen Stammhalter im Bundespräsidialamt. Die Parteien suchten mal wieder einen Bundespräsidenten für Deutschland, der vor allem sie ganz vortrefflich vertreten kann. Weil sie sich immer noch als Volksparteien wähnen, glauben sie fest daran, dass der von ihnen ausgesuchte Bundespräsident, naturgemäß einer fürs Volk ist. Der nicht nur die Parteien und ihre Politik nach außen vertritt, sondern der in ihrem Auftrag den Bürgern und Bürgerinnen die Parteienpolitik schmackhaft machen soll.

Unter den ca. 82 Mio deutschen Bundesbürgern sind auch ca. 41 Mio Frauen. Dies scheint aber in ihrem Begriff von „Volkspartei“ nicht vorzukommen. So wählen sie ja auch sonst ihre Kandidaten für politische Führungsämter und Mandate aus. Frauen gelten dabei immer noch maximal als schmückendes, willfähriges Beiwerk. Statt auf eine gerechte Teilhabe von ca. 41 Mio Frauen konzentriert sich Politik doch lieber auf die publikumswirksame, in Wirklichkeit aber folgenlose Berücksichtigung von Minderheiten. Weiterlesen

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Und Gott gab dem Mann die Lizenz zum Töten, …? – Wer`s glaubt, wird selig? #burka #burkini #hijab #childmarriage #meninhijab #mystealthyfreedom

Was macht eine urdeutsche islamische Konvertitin, Burka-Trägerin in einer politischen Unterhaltungs-Sendung des öffentlich rechtlichen Fernsehens? Stell nur ich mir diese Frage? Sicher hat sich die Redaktion von “Hart aber fair“ das auch vor der Sendung am 12.09.2016 gefragt. Und sie hatten sofort die richtige Antwort: Sie bringt Quote! Sie zeigt kein Gesicht und bringt damit Quote.

Wahrscheinlich diskutiert demnächst auch Sven Lau, islamistischer Konvertit, selbsternannter Scharia-Prediger in “Hart aber fair“. Der bringt doch bestimmt Quote! Wenn er über die Scharia philosophiert. Und über das “religiöse“ Recht von Terroristen, ganz frei und selbst bestimmt nach ihrem Religions- und Rechtsverständnis jeden abzuschlachten, der oder die nicht ihrer Meinung sind.

Noch ein Vorschlag für die Redaktionen: Lassen wir doch mal ein nach “religiösem“  Recht verheiratetes zehnjähriges Kind zu Wort kommen. Natürlich in Gegenwart des erwachsenen Ehemannes und Missbrauchers und selbstverständlich in vorgeschriebener “religiöser“ Kleidung. Es darf dann den Fernsehzuschauern erklären, wie toll das ist, als Kind vergewaltigt zu werden. Wie es sich darauf freut, mit zwölf Jahren bereits das erste Mal Mutter zu sein. Das bringt richtig Quote!

Wir schauen uns diese politischen Unterhaltungs-Shows an, regen uns vielleicht noch ein wenig bei Twitter oder Facebook auf und gehen dann ruhig schlafen. Diskriminierung, Gewalt und Missbrauch im Namen einer fundamentalistischen Religionsauslegung wird so gerade salonfähig in Deutschland.

Wir geben damit still und heimlich die universale Geltung der  Menschenrechte auf! Weiterlesen

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#NeinheißtNein – und das „Alpha-Tier“ Fischer brüllt!

Prof. Dr. Thomas Fischer, als Bundesrichter beschriebener Kolumnist in der “seriösen“ Zeit hat gebrüllt, laut und schriftlich. Er zog das Wort-Schwert und schlug um sich. Denn er ist “Fischer im Recht“! Treffen wollte er wohl alle, die es wagen, nicht seiner Meinung zu sein, besonders die Frauen. Leider war seine Meinung unter dem Wust an Beschimpfungen und Beleidigungen in der Kolumne schwer herauszulesen. Schade, sicher hätten viele Menschen gerne aus fachkundiger Feder gelesen, wie sich denn die juristische Sachlage derzeit im Sexualstrafrecht darstellt. Es hätte vielleicht in der ganzen Diskussion um den §177 des Strafgesetzbuches einen echten Erkenntniswert gebracht. Wenn sich schon ein Vorsitzender Bundesrichter zum Thema seitenlang zu Wort meldet.

Stattdessen arbeitet er sich erst einmal an den Frauen ab. Frauen, die als Rechtsanwältinnen in seinem ureigenen juristischen Metier wildern, Frauen, die wagen als Journalistinnen etwas zu strafrechtlichen Themen zu schreiben, Frauen, die sich Schönheitsoperationen unterziehen, um mit ihrem Aussehen Geld zu verdienen und nicht zu vergessen, Frauen, die High-Heels tragen. Weiterlesen

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Schwimmen – Das hat mit #Religion nichts zu tun! Oder doch?

Verwundertes Augenreiben: Für Frauen und Männer getrenntes Schwimmen im öffentlichen Schwimmbad. Das kenne ich doch, das habe ich doch schon mal gehört. Und ich erinnere mich an meine Kindheit und Jugend. Mein erzkatholischer Großvater verbot uns als jugendlichen Mädchen und Jungen, gemeinsam in unserem Schwimmbad zu schwimmen. Bikini? Hatte bei uns lebenslanges Hausverbot. Ganz im Sinne einer erzkatholischen Auslegung der Schöpfungsgeschichte mitsamt Vertreibung aus dem Paradies. Es war ja nun mal eine durch diese Geschichte belegte Tatsache: Die Frau, die Verführerin! Der arme Adam fiel doch nur ahnungslos auf die böse Eva herein. Schuld war und ist immer die Frau. Steht doch so schon in der Bibel, im christlichen Alten Testament. Diese Geschichte musste bei uns zu Hause immer herhalten, wenn es um das Benehmen und die Bekleidung von Frauen und Mädchen ging. Das Christentum hat die Texte des Alten Testaments übrigens vom Judentum. Auch der Islam verweist auf diese alten jüdischen Texte.

Wie habe ich aufgeatmet, als ich endlich verstand, dass dies nur Geschichten sind, die von Menschen im Kontext einer lang vergangenen Zeit als Zeugnisse ihrer Glaubenserfahrungen erzählt wurden. Geschichten, die seit mehr als zweitausend Jahren von Männern im Interesse des eigenen Machterhalts gedeutet und von Generationen von Frauen ungeprüft weiter getragen und vorgelebt wurden. Weiterlesen

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#ausnahmslos! – immer und überall!

Nach den gewalttätigen, sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht stellte sich ja ganz schnell eine allgemeine, öffentliche Verortung von Frauenverachtung, Sexismus und sexueller Gewalt in den sogenannten „nordafrikanischen“ Ländern und bei den Flüchtlingen islamischen Glaubens ein. Und die Feministen/innen in Deutschland wurden von Vertretern konservativer Parteien und patriarchalischen Denkens aufgerufen, diese Verortung blindlings zu übernehmen und sich dazu öffentlich zu bekennen. Aber in welchem Kulturraum und in welcher Religion sind denn nun Sexismus und sexuelle Gewalt wirklich beheimatet? Zur Beantwortung sind vielleicht einige Rückblicke auf die letzten Jahre in Deutschland hilfreich.

So auf ein Ereignis im letzten Jahr, das leider nur sehr wenig bis gar nicht die Medien und unsere Gesellschaft erregte (www.fraupolitik.de: Die feuchten Träume des CDU-Bürgermeisters von Triberg). Eigentlich war es ja nur ein missglückter „Herrenwitz“ mitten im sogenannten “christlichen“ Kulturraum Deutschland. Da hatte sich der CDU-Bürgermeister einer deutschen Stadt etwas ganz Besonderes für die Bürger seiner Stadt und die männlichen Touristen ausgedacht. Vielleicht dachte er dabei auch an die männlichen Flüchtlinge und Asylsuchenden aus den sogenannten “islamischen“ Kulturkreisen, die in seine Stadt kommen würden und wollte ihnen vor Augen führen, welches Frauenbild man(n) in Deutschland so hat?

Der Bürgermeister lässt also sein eigenes sexistisches Frauenbild – Frauen als verfügbare Sexobjekte – mit öffentlichem Geld an die Wand eines Parkhauses – einen öffentlich bewirtschafteten Raum – malen. Bereits vorher ließ er genau dort mit öffentlichem Geld Männerparkplätze einrichten, mit einer sexistischen, Frauen diskriminierenden Begründung.

Frau Kelle, Herr Spahn und Co schrien nicht auf, so von wegen Diskriminierung von Frauen, unbedingte Geltung des Art.3 des Grundgesetzes und so weiter. Obwohl dieser sexistische Akt eine völlig neue Dimension in unserem “christlichen“ Kulturraum Deutschland aufzeigte: Sexismus und Diskriminierung von Frauen im öffentlichen, städtisch bewirtschafteten Raum, mit staatlichen Geldern finanziert, von einem Amtsträger angeordnet! Der Bürgermeister wurde bisher weder angezeigt und verurteilt, noch seines Amtes enthoben! Weiterlesen

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Reden wir doch mal über Sexismus mit @KaiDiekmann!

Reden wir doch mal mit dem Noch-Chefredakteur der BILD, Kai Diekmann über Sexismus in BILD und in seiner eigenen Social Media Welt.

Aber nein, Kai Diekmann will nicht über Sexismus in BILD reden und schon gar nicht mit der Kampagne StopBildSexism. Er tauscht mit seinem Kollegen vom Playboy lieber “Schokohäschen“. Ob der Playboy bei ihm früher gut versteckt unterm Bett lag und er abends heimlich seine Karten mit Pin-up-Girls und Kataloge für Damenunterwäsche anschaute?

Heute macht er das auf jeden Fall anders. Heute darf er seine feuchten Jungs-Träume ganz öffentlich und unter Beifall vieler anderer “Jungs“ ausleben. Schließlich ist er der Chef der BILD. Und als solcher hat er sich ja auch einen Spaß daraus gemacht, die HeForShe–Kampagne zu diskreditieren.

Nein, der Chefredakteur der BILD, Kai Diekmann will nun wirklich nicht über Sexismus in BILD mit StopBildSexism reden! Weiterlesen

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Die alte, neue Mär: „Die Frau, die sich nicht traut.“ #becauseits2015

Da ist sie wieder, die alte Mär von: “Die Frau, die sich nicht traut“. Erzählt wird sie heute besonders gerne, wenn es um die fehlende Frauen in Wirtschaft, Politik, in der Öffentlichkeit auf Podien, in den Medien und bei Diskussionen geht.

Die alte Mär von: “Mädchen trauen sich nicht, sind feige, die heulen nur, haben Angst, sind ja auch zurückhaltender, kämpfen nicht, usw.“. Solche Sprüche haben Mädchen doch immer schon gehört, wenn sie mitspielen wollten mit den Jungs. Klar, Jungs sind ja auch mutig, trauen sich was, weinen nicht, sind wilde Rabauken usw.!?

Wär ja auch noch schöner, wenn frau einfach mitspielen dürfte. Da muss sie vorher erst mal noch was Ordentliches lernen. Sie muss sich fit machen lassen für die Männer-Ringe, sie muss sich fortbilden in „Selbstverteidigung“, Rhetorik, Selbstvertrauen usw.! Klar, Männer sind ja sowieso von Natur aus für fast alles qualifiziert. Die alte Mär von: „Der Mann, der alles kann“!?

Statt ernsthaft Frauen gerecht in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu beteiligen, wird von den führenden Männer-Riegen einfach ganz schnell die alte Mär neu erzählt von: “Die Frau, die sich nicht traut.“ und alles kann beim Alten bleiben. Weiterlesen

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